Tomate zwischendrin

Kurz vor dem Mittagessen bei meinen Eltern war noch Zeit. Ich hatte keine Noten, aber der Flügel im Wohnzimmer ruft dann immer leise zu mir. Ich bin ihm gefolgt. Es war kein Metronom in Sicht, also hab ich quasi „blind“ geübt.

Es hat etwas gedauert, bis ich mich wieder korrekt an die Stelle erinnerte, die ich grade übe. Zuerst hab ich den Rhythmus etwas uminterpretiert, kam aber schnell drauf wie er eigentlich geht. Jedenfalls war der Knaller, dass es mir möglich war in der kurzen Zeit die fehlenden drei Takte von gestern auswendig auf done zu setzen. Sogar das Tempo zu steigern ging ohne Metronom ganz gut. Irre.

Wenn man ein gescheites Fundament hat, dann kann man auch mal improvisieren beim Training und man kommt trotzdem voran.

Hammergut.

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