7 Pause

Mich traf kein Blitz und die Musik lag auch nicht als Geschenk unterm Christbaum. Einen besonderen Moment gibt es nicht, als sie wieder zu mir zurückkam. Es waren eher viele kleine Erlebnisse, die mir den Beweis gaben…ok es ist doch möglich Freude zu empfinden. An ihnen hielt ich mich fest, durchlebte wieder Rückschläge, aber ich kämpfte mich Stück für Stück heraus.

Dennoch, Üben blieb eine Sackgasse. Schon allein das Wort ließ mir die Haare zu Berge stehen. Widerstand, anstrengend, mühsam, puuuuust.

„Ach komm!“, sagte mein Bruder irgendwann mal. „Lass es einfach sein. Hör auf zu Üben. Mach ne Zeit Pause. Da hängt zu viel Schmodder dran.“

Und schwupp war ich in meiner Übepause, die sich über ein halbes Jahr erstreckte. Mit dem Beschluss nicht mehr zu Üben nahm ich mir den Druck eigentlich üben zu müssen, obwohl´s nicht geht, weil nichts in mir frei war. Also hab ich mich anderen Dingen gewidmet. Ich weiß garnicht mehr, was das genau war, aber zu tun gab´s irgendwie immer genug.

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