Verzahnen

Gestern nach dem Konzertemarathon wieder mal geübt. Viele Aspekte laufen jetzt schon von alleine durch, sodass sie gar keine extra Zeit mehr brauchen, weil ich sie sowieso nebenher im Kopf mit abspule. Wie beispielsweise die Harmonieanalyse. Da denke ich immer wieder mit. Fingersätze sind sowieso wichtig zu Beginn jedes Stückes. Die notier ich auch sofort mit und hier und da verändere ich auch immer einen Ton, damit´s bisschen besser klingt.

Alle vordergründigen Aspekte waren abgegrast, trotzdem war da ein Takt, der mich immer noch überfordert hat. Ok, welcher Aspekt hilft mir in die Phrase einzutauchen? Schwierig. Doch dann kam mir eine Idee. Die rhythmische Abfolge von beiden Händen und wie sie im ständigen Wechsel gemeinsam ein Pattern entwickeln. Ok, wie springt der Rhythmus zwischen beiden Händen hin und her? Wer kommt zuerst und welche Hand dann? Wechseln sie sich wirklich immer ganz regelmäßig ab? Cool! Das waren die richtigen Fragen und wie ich finde hat das für mich gestern auch noch einmal eine neue Facette aufgemacht, wie man Rhythmus noch sehen und angehen kann. Und schwupp….ist Musik entstanden.

Ich finde Musik entsteht immer dann leichter, wenn man so ne kleine Erkenntnis gleich mit dabei hat. Irgendwas, wo eine Tür aufgeht, wo man was begreift. Dann ist es als ob ein Schalter umspringt und man hat nur noch Spaß. Das fühlt sich schön an.

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