Kurz komponiert

Es gab schon intensive Erlebnisse mit meinen Kompositionen, aber so intensiv wie dieser Song, den ich in den letzten Tagen komponiert habe, hatte ich es schon lange nicht mehr. Ich hör ihn täglich mehrere Dutzend mal rauf und runter, jetzt wo er fertig und rund ist. Und das ist ungewöhnlich. Es ist so ein Hunger danach da. Ich weiß auch nicht…so als ob ihc von dem Song nicht satt werden könnte.

Was ich dabei aber am erstaunlichsten empfinde ist diese Verbundenheit, die hochkommt. Also so ein richtiges gemeinschaftliches Gefühl, obwohl das Komponieren etwas war, was ich weitestgehend alleine gemacht hab. Manche gehen auf Seminare um Gemeinschaft aufzutanken, anderen leben und sterben für ihre Familie, und das macht sie satt. Aber dass komponieren Gemeinschaftshunger stillt ist neu für mich. Wie kann das gehen? Mit was verbindet mich meine Musik? Und woher kommt diese Anbindung?

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